Donnerstag, 3. Mai 2018

sonnemondundsterni


offene Seelen
geschlossene Augen

warme Körper
kalte Hände

volle Räume
leere Flaschen

schimmernde Haut
matte Nägel

rutschige Münder
klebender Boden

laute Musik
leises Verlangen

ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie


ICH bereue, vermisse, verlange, spüre

DU trauerst, leidest, fragst, versuchst

ER verlangt, braucht, bereut, will

SIE wütet, verurteilt, verdreht, redet

ES ist, war, wird sein, kompliziert

WIR verzweifeln, hinterfragen, lieben, weinen

IHR seht, redet, fragt, ringt

SIE halten, versuchen, vermitteln, verstehen

Samstag, 10. März 2018

du mit mir

stampfende Füße
beschlagende Fenster
rasende Herzen
wilde Augen
hitzige Körper
schwitziger Stoff
leere Flaschen
gefüllte Seelen
lachende Münder
begehrende Hände
kribbelnde Glieder
schmerzende Lungen
dicke Luft
flackerndes Licht
klebender Boden
fliegende Haare
wummernde Bässe

GLÜCK
und du

Donnerstag, 1. März 2018

lea

Ich sende dir meine Liebe, weil ich möchte, dass du sie spürst und kennen lernst. 
Eine freie, ungebändigte und bedingungslose Liebe.
Es gibt nichts, das sie stoppt. 
Denn diese Liebe gehört nur dir und ich kann nur hoffen, dass du sie spüren kannst, sehen kannst.
Ich wünschte, du hättest sie schon spüren können, als du noch bei uns warst. 
Während wir gebacken haben.
Während wir Filme geguckt haben.
Während wir gelacht haben.
Während wir gestritten haben.
Während wir uns vertragen haben.
Während wir uns geholfen haben.
Während du für mich da warst.
Während ich dir gesagt habe, dass ich für dich da bin.
Während wir verstanden haben.
Während wir getrennt waren.
Während wir zusammen waren.

Während wir wir waren.

Jetzt bin ich nur noch ich mit dir in meinem Kopf.

Ich zeige dir die Welt, die ich so gerne noch mit dir zusammen gesehen hätte, die du aber nicht sehen konntest. 

Und ich kann nicht weinen, denn du zauberst ein Lächeln in mein Gesicht.

Man sagt, das schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht der Bleibenden.
Das hast du geschafft.
Und ich hoffe so sehr, dass du jetzt endlich deinen Frieden gefunden hast.
Mit der Liebe, die du dir immer gewünscht hast.


Meine Liebe soll dich begleiten.

Dienstag, 2. Januar 2018

du und ich


Ich möchte es herausschreien
möchte, dass die ganze Welt es weiß
jeder soll es wissen
alle außer ihm
und gleichzeitig nur er
und sonst keiner

was ist das?
es zerreißt mich
ich verzerre mich
er verzehrt mich
ich vermisse ihn
mit jeder Faser meines Körpers
mit jeder Zelle, jedem Teilchen
meinem ganzen Herzen

ICH VERMISSE DICH
ICH VERMISSE DICH
ICH VERMISSE DICH

ich vermisse dich

und kann es dir nicht sagen
denn  viel zu oft war ich es
war ich es, die dich zurück gewiesen hat
die, die gesagt hat, es ist endgültig

ist je etwas endgültig?
hoffentlich nicht
kann ich meine worte zurück nehmen?
wenn ich eins bereue, dann das

man soll nie seinen willen jemandem unterstellen
und was tat ich?
genau das

ich konnte nicht
konnte nicht nur wegen ihr
sie und ich wir sind uns doch eigentlich so fremd geworden
nur durch uns wieder nah
und das soll dich und mich jetzt trennen?

das UNS durch SIE?

man sagt,
man weiß erst, was man hat, wenn man es verliert

ich hoffe, ich habe dich nicht verloren
was soll ich denn dann auch mit dem Wissen?
mit dem Wissen, dass du die Macht hast, jede meiner Fasern zu bestimmen,
meine Gedanken zu sein

ICH VERMISSE DICH
ICH VERMISSE DICH
ICH VERMISSE DICH

alles an mir
vermisst dich


Sonntag, 17. September 2017

UTOPIE


Alle Menschen leben in Einklang, Freiheit und Frieden.

Sie handeln wohlwollend, sie sind tolerant.

Jede Religion wird anerkannt. Glaube oder nicht-Glaube ist unbedeutend.

Jeder respektiert jeden.

Es braucht keine Gesetze weil die moralischen Werte eines jeden angesehen werden wie die eigenen.

Kein Mord. Kein Krieg.

Nur Seligkeit.

Nur Vertrauen.

Nur Leben.

Selbst die Umwelt ist intakt.

Jeder handelt bewusst, will nichts und niemandem schaden.

Jeder teilt.

Niemand hungert.

Noch haben alle Träume.

Donnerstag, 30. März 2017

•bE seLF-CoNFidEnt EnoUGh tO Be yOuRSElf•



Why do you pretend being somebody else but you?
Don't waste your time.

Sonntag, 29. Januar 2017

Samstag, 17. Dezember 2016

Dienstag, 20. September 2016

too much



es sind die kleinen dinge, die mich so an dir
faszinieren,
fesseln.


dein lächeln.
deine nase.
deine haare.
...das äußerliche, das wohl fast jeden um den verstand bringen könnte.

und dann diese unerreichbarkeit, diese unnahbare.

"harte schale, weicher kern"

dieses schüchterne, aber bestimmte.
ein bisschen arrogant und abgehoben.
ein bisschen.

deine stimme
deine silhouette
deinen gang


immer.
-doch bis dahin bitte was anderes.

Montag, 11. Juli 2016

°gEScHmaCk v0N sOMmeR°



Hey ihr!
Habt ihr auch dieses eine etwas, das für euch den Sommer verkörpert?
Für mich sind das Wassermelonen, Johannisbeeren und Barfußlaufen.
Und da gerade Johannisbeer-Zeit ist, und bei uns im Garten die Beeren gepflückt werden mussten, habe ich mich dazu entschieden, einen Johannnisbeer-Quark-Kuchen zu backen und das ganze auf meinem Blog festzuhalten.





Für den Kuchenteig braucht ihr:

°75g Butter°
°1 Ei°
°75g Zucker°
°1 Päckchen Vanillezucker°
°150g Mehl°
°1/2 Päckchen Backpulver°
°1 Prise Salz°
°Fett und Haferflocken für die Form°


Für die Kuchenfüllung braucht ihr:

°beliebig viele Johannisbeeren°
°125g Butter°
°750g Quark°
°200g Zucker°
°3 getrennte Eier°
°Saft einer Zitrone°







Für den Teig misch ihr einfach alle Zutaten zusammen und gebt ihn dann in eine gefettete und mit Haferflocken bestreute Springform.

Für die Füllung die schaumig gerührte Butter mit dem Quark vermengen und den Zucker nach und nach dazu geben.
Nun das Eigelb und den Zitronensaft hinzugeben und die Johannisbeeren untermischen.

Die Füllung nun in die Springform geben und den Kuchen bei 200°c für 50 Minuten backen.
:)










Lasst euch´s schmecken!
:)




Dienstag, 21. Juni 2016

°Ziegenkäse-Quiche°


Hallo ihr!
Ich melde mich auch mal wieder:)
Und diesmal sogar mit einem Rezept.



Ich habe in der letzten Zeit meine Liebe am Kochen und Backen wieder gefunden und diese will ich jetzt mit euch teilen. Deshalb werden in nächster Zeit wahrscheinlich mehrere Rezepte kommen! Vielleicht habt ihr ja Lust, diese mal nach zu kochen -oder ihr kennt sie schon?

Heute gibt's das Rezept für einen super leckeren Ziegenkäsekuchen  -oder -Quiche?
Eigentlich war es für kleine Ziegenkäsetörtchen gedacht, aber mir hat das Muffinblech  gefehlt.....



Ihr braucht:

°3 Frühlingszwiebeln°
°1 geriebene Knoblauchzehe°
°1 Ei°
°100g Creme Fraiche°
°Salz°
°Pfeffer°
°2 Zweige Zitronenthymian°
°6 Zweige Thymian°
°1 Rolle Blätterteig°
°6 Taler Ziegenweichkäse/ bei einem Kuchen: 2 Rollen°
°2 Esslöffel Honig°




Als erstes heizt ihr euren Ofen auf 220°c oder bei Umluft auf 200°c vor.
Dann schneidet ihr die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe und reibt oder presst die Knoblauchzehe.
Im nächsten schritt vermengt ihr das Ei, die Creme Fraiche und den Knoblauch und würzt das Gemisch mit Salz und Pfeffer.
Ihr trennt die Blätter von 2 Thymianzweigen ab und mischt sie unter die Creme Fraiche-Masse.
Nun wascht ihr entweder die Mulden eures Muffinbleches oder eure Springform mit kaltem Wasser aus und trocknet sie wieder ab (Einfetten ist hier also nicht nötig).
Der Blätterteig wird nun ausgerollt und mehrmals mit einer Gabel "durchstochen". 
Dann legt ihr die Mulden mit Blätterteig-Kreisen (Durchmesser: 12cm) aus
oder verteilt den gesamten Blätterteig so in der Springform, dass die gesamte Fläche bedeckt ist.
In eure Förmchen legt ihr nun jeweils einen Käsetaler und mehrere Frühingszweibelringe.
Wenn ihr wie ich die Version mit der Springform wählt, schneidet ihr die 2 Ziegenkäserollen in mehrere Taler und verteilt diese in der Springform und streut die Frühlingszwiebeln darüber.
Mit der Creme-Fraiche-Masse füllt ihr die Förmchen oder Form auf.
Diese Törtchen/Torte backt ihr nun für 15-20 Minuten auf der 2. Schiene von unten.
Nach dem Backen sollte/n sie leicht braun gebacken sein.
Wenn ihr wollt, könnt ihr sie noch mit leicht erwärmten Honig überträufeln und mit dem übrigen Thymian verzieren!






Lasst es euch schmecken!
Alles Liebe! :):)








Dienstag, 10. Mai 2016

°



the more I talk to you,
the more I want you
and I obviously can`t have you

Sonntag, 20. März 2016

°Kein IHR, sondern ein WIR°

Religion.
Eigentlich doch etwas sehr schönes.
Man hat jemanden, dem man sein Herz ausschütten kann und sich ihm voll und ganz anvertrauen kann. Irgendwie ist immer jemand da, der auf einen aufpasst und der bei einem ist. Man lernt in der Gemeinde neue Menschen kennen, findet guten Rat und neue Hoffnung.
Doch nicht nur die schönen Seiten gehören zum Glauben.
Es gibt ein Lied von den Beatles (imagine <- cover von Emeli Sande), welches in einer Liedzeile Religion kritisiert:

"Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion too"


Ich habe das früher nie verstanden, habe mir gedacht `Warum sollte man wegen seiner Religion sterben oder jemanden töten? Gläubig zu sein ist doch etwas schönes?`
Aber Religion und der eigene Glauben waren schon sehr, sehr oft Grund für Krieg, Morden und Demütigung. Warum? Ich verstehe es immer noch nicht. Andere Glaubensrichtungen bringen neue Kulturen und Sitten mit sich, ich persönlich finde es immer spannend, neues kennenzulernen. Offenbar aber nicht jeder. Ist es Angst vor etwas neuem oder einfach Intoleranz gegenüber Anderem?
Auch aktuell ist es wieder DAS große Thema, welches die Nachrichten eines jeden Landes zu beherrschen scheint. Krieg wegen einer Religion... Der IS, eine extreme Variante des Islams. Oder hat er mit dem Islam überhaupt nichts zu tun? Ich persönlich blicke durch dieses aktuelle Thema nicht wirklich durch, ehrlich gesagt, verstehe ich noch nicht einmal den Sinn dahinter -und klar, dann stellt sich wieder die Frage, ob Kriege denn jemals einen Sinn haben- aber was ist die Absicht hinter diesem Krieg?
Ich habe mir gerade sämtliche Artikel zu dem Thema durchgelesen, aber es gibt so viele verschiedene Aussagen, so viele vielseitige Fakten und allgemein so viel zu verstehen...
Eigentlich sollte man meinen, dass es heute kein Thema mehr sein sollte, zu sagen "ich bin jüdischen, christlichen, buddhistischen oder muslimischen Glaubens.", oder eben, dass man überhaupt nicht an irgendeinen Gott glaubt, aber man trifft eben doch noch auf Intoleranz -gegenüber allen möglichen Themen- .
Ich finde, dass es an der Zeit ist, dies zu ändern. Man sollte Unterschiede im Glauben, Aussehen, Lieben und Leben nicht mehr als Unterschiede, sondern vielmehr als Vielseitigkeit und Individuum ansehen.
Ich gebe immer noch nicht die Hoffnung auf, dass wir irgendwann einmal in einer solchen Gesellschaft leben werden, eine, in der jeder so angesehen wird, wie er ist und lebt.

Sonntag, 6. März 2016

...und draußen lebt die Welt VII



Heute schreibe ich über ein Thema, welches mir sehr viel bedeutet und mich -vor allem in den letzten Tagen- sehr oft beschäftigt hat.

Es geht um Massentierhaltung.

Das erste mal bewusst darauf aufmerksam geworden bin ich vor ca. 3 Jahren, als ich für die Schule etwas über Massentierhaltung ausarbeiten musste.

Ich habe mich damals also an den Computer gesetzt und hab angefangen, Fakten und Bilder heraus zu suchen. Und was ich dann alles gesehen habe, hat mich total schockiert. Ich war angeekelt, erschrocken und total überrascht -nicht weil ich davon nichts geahnt hatte, sondern weil ich es mir nicht so brutal vorgestellt habe- °Bilder: Schweine, Hühner, Gänse, Schafe, Kühe°
Ich habe mir neben Texten und Bildern auch noch Dokus angesehen...danach war ich so schockiert und angeekelt, dass ich einige Zeit echt wie erstarrt vor dem Bildschirm saß und versucht habe, zu realisieren, was ich gerade gesehen hatte.
Ich denke, dass ich damals diese Fakten ihrer Schrecklichkeit wegen, versucht habe, zu verdrängen. Ich weiß nicht, was ich mir eingeredet haben muss, dass ich noch weiter Fleisch essen konnte. Damals hat sich, obwohl ich mir so bewusst war, dass die Lebensumstände der Tiere in diesen Gehegen so schlecht waren, dass sie mich nicht mal mehr LEBENsumstände genannt werden sollten, einfach kein Schalter bei mir umgelegt. Das einzige worauf ich ab da an geachtet habe ist, dass ich nur noch Eier aus Freilandhaltung kaufte. Denn auf dem Boden werden Hühner immer gehalten. Fragt sich nur, wie viel Boden einem einzelnen Huhn dabei gegeben ist.
Bis zu Beginn der Fastenzeit diesen Jahres aß ich also wie gewohnt weiter Fleisch.
Den 10.02. nahm ich dann als Anlass, meine Ernährung testweise auf vegan umzustellen. Ausschließlich auf tierische Produkte zu verzichten gelang mir seitdem jedoch nicht immer.
Zu oft schlich sich eine Scheibe Käse auf mein Brot, zu oft Schokolade in meinen Mund :D...
Worauf ich jedoch strikt achtete war, kein Fleisch zu essen.
Erst wegen der Fastenzeit, jetzt aus Überzeugung.
In letzter Zeit bin ich immer häufiger auf dieses Thema gestoßen. Ob in Zeitschriften, im Internet oder auf YouTube. Das hat mich einfach immer wieder zum Nachdenken angeregt und diese ganzen Fakten, die ich damals rausgesucht hatte, nochmal hervorgerufen.

Und jetzt sitze ich hier vor meinem Laptop und versuche, mein (kleines) Wissen an euch weiter zu geben...

Vielleicht konnte ich ja einige von euch auch zum Nachdenken anregen, wenn nicht, vielleicht irgendwann jemand anders?:D

Ich wünsch´ euch noch einen wunderschönen Abend
:):)

ich



Donnerstag, 4. Februar 2016

Sonntag, 31. Januar 2016

°uNpeRFeCtI0N°

...und draußen lebt die Welt VI


Aufgespritzte Lippen, Brüste, Stirnen
Geliftete Wangen, Augenlider
Vergrößerte Augen
Verlängerte Beine
Schmalere Tailien
Gebleachte Zähne

und für den Anfang Anti-Falten-Cremes, straffende Texturen
und natürlich Photoshop und facetune.


Wir verfälschen uns, schon angefangen bei make-up, Mascara, Lippenstift, Bronzer, Lidschatten..., ich möchte nicht verleugnen, dass ich mich nicht schminken würde und keinen Spaß daran hätte; dass ich, wenn ich hier Bilder hochlade, nicht gucke, ob sie gut aussehen oder irgendwo Makel haben sollten. Und dabei mache ich das hier nur für mich allein. Auch wenn es das Internet ist und es praktisch die ganze Welt sehen könnte. Letztendlich schreibe, fotografiere und mache ich doch nur das, was mir gefällt. Und wie man ungeschminkt aussieht sollte doch eigentlich niemanden interessieren, da wir doch alle mal Augenringe, Pickel und fettige Haare haben....
Warum also legen wir so sehr Wert auf Perfektion und Makellosigkeit?
Ehrlich gesagt kann ich darüber nur spekulieren...
 Vielleicht ist es, weil wir jedem gefallen wollen
und das können wir natürlich nur, wenn wir perfekt sind...
Vielleicht auch, weil wir Angst haben, erkannt zu werden...
Weil wir ohne vermeintliche Schönheit unser Selbstbewusstsein verlieren.
Und bestimmt auch, weil wir uns ein bisschen verstecken wollen,
verstecken vor der großen, weiten Welt.
Ich glaube, dass wir schon damit aufwachsen, irgendwie perfekt sein zu müssen.
Mittlerweile kommen wir schon sehr früh mit dem Internet in Kontakt.
-ob das gut oder schlecht ist, ist eine andere Frage-
Und später dann wird unter den eigenen Selfies eine Bewertung über seine Schönheit in Form
von likes abgegeben....
Am Anfang meinte ich, dass das eigene Aussehen doch eigentlich niemanden zu interessieren hätte,
warum also, lade ich überhaupt Bilder und Texte hier hoch?
Weil es mir Spaß macht,
weil ich so meine Kreativität ausleben kann,
an den Wänden über meinem Schreibtisch hängen tausende Bilder und Zeichnungen.
-wenn ich zeichne verliere ich mich selbst und gleichzeitig habe ich dass Gefühl, mir dabei immer ein bisschen näher zu kommen...-
im Bad stehen Farben und Pinsel, Glitzerkleber und viele bunte Lidschattenkästchen
-ich schminke mich damit, nicht aber so "normal", sondern mehr so etwas wie Masken, die mir die Gelegenheit geben, mich optisch in jemand anderes zu verwandeln-
neben mir liegt gerade meine Kamera, keine Ahnung, wie viele SD-Karten ich besitze und wie viele davon schon voll sind
-aber mit dem Fotografieren kann man nur einen kleinen Ausschnitt so anders immer wieder aufnehmen, immer wieder woanders den Focus drauf legen, dass das Foto immer wieder einen anderen Ausdruck verliehen bekommt-
hier auf dem Blog befinden sich ganz, ganz kleine Teile meiner Gedanken...
....und mit all dem versuche ich mich und meine Kreativität auszuleben und auszudrücken.....
Das allein war auch der Grund, weshalb ich den Blog erstellt habe.
Natürlich freue ich mich über jeden kleinen Kommentar und jede positive Rückmeldung und nochmehr darüber, wenn ich ein paar mit den Texten erreichen konnte,
doch letztendlich kann man eigentlich sagen, dass jeder -wirklich jeder!- einen F°ck auf die Meinung anderer geben sollte, denn was erfüllt einen mehr, als das zu tun, was man selbst liebt und wo man voll und ganz hinter stehen kann?

Wie denkt ihr über dieses Thema?


Donnerstag, 31. Dezember 2015

°laBErP0sT° V


Enttäuschungen

Freiheit

Lachen

Erfahrungen

Herzklopfen

Neuanfänge

Abschiede

Reisen

Freunde

Was dieses Jahr nicht alles mit sich gebracht hat…
Es hat sich viel für mich verändert.
Ich habe viel dazugelernt,
viele Erfahrungen gesammelt, unschöne, schöne, hilfreiche und auch weniger hilfreiche.
Ich habe sehr viel gelacht dieses Jahr, aber auch viele Tränen verloren…
Ich bin gespannt, was nächstes Jahr passieren wird, was es mit sich bringen wird und was sich noch weiter für mich verändern wird.

Samstag, 28. November 2015

...und draußen lebt die Welt IV


Wer hat es nicht mitbekommen?
Wer hat die Bilder auf Instagram, Twitter, Facebook und in den Nachrichten nicht gesehen?
Wer hat das Wort Paris in den letzten Tagen, in den letzten Wochen nicht gehört?

So gut wie niemand denke ich.

Der IS... Was ist das überhaupt wirklich?
Wie geht es weiter mit uns?
Wie geht es weiter mit unserer Zukunft?
Was ist heute noch Freiheit, Frieden und Sicherheit?
Bekommen all diese Dinge jetzt eine ganz neue Bedeutung?

Es sind so viele Fragen auf einmal, die mir durch den Kopf gehen und dennoch macht sich eine kleine Frage ganz besonders breit in meinem Kopf.
Warum achten auf einmal alle auf Paris, wobei es doch schon seit Jahren so viel schlimmen Krieg auf der Welt gibt, dem niemand annähernd so viel Beachtung geschenkt hat wie jetzt Paris.

Ist es weil Paris in Europa liegt?
Weil es anscheinend mehr Bedeutung hat?
Wichtiger ist?

Keine Frage, was passiert ist, ist sehr schlimm, das möchte ich auch nicht in Frage stellen und eigentlich mache ich jetzt gerade beim Schreiben dieses Posts ja auch nichts anderes, als auf dieses Thema aufmerksam zu machen. Aber warum bekommen Länder wie der Libanon, Syrien, Ägypten, die Ukraine... nicht so viel Aufmerksamkeit? Warum wird sich um diese nicht so sehr gesorgt, keine Hashtags erfunden, wie #prayforparis oder #prayforhumanity? Sind sie nicht so wichtig, weil sie ärmer sind? Weil dort angeblich nicht so viel Bildung vorhanden ist?

Ich komme mir blöd vor, das hier alles zu schreiben und doch eigentlich nicht viel damit zu erreichen. Ich veröffentliche es, möchte möglichst viele damit erreichen und dennoch ist es eigentlich so, dass ich die ganze Zeit nur "rede", nicht wirklich etwas mache...
Aber ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, was ich machen könnte......

Wie denkt ihr über diese ganzen Dinge?
Wie geht ihr damit um?


Nachdenkseite  (eine Seite aus Instagram, die ich sehr inspirierend und auch wichtig finde. Schaut gerne mal rein)

Sonntag, 1. November 2015

....und draußen lebt die Welt III



°Plastik°
°Plastiktüten°
°Plastikwimpern°
°Plastikhandys°
°Plastikpuppen°
°Plastikstühle°
°Plastikboxen°
°Plastikbecher°
°Plastikgabeln°
°Plastikmesser°
°Plastiklöffel°
°Plastikpartys°
°Plastikhäuser°

°Plastikmüll°

Wir produzieren ihn alle, kommen irgendwie nicht drum rum.
   
Wir versuchen, nachhaltig zu leben, trennen unseren Müll, versuchen, unseren Müll auch unterwegs in Mülleimer zu tun und nicht auf den grünen Seitenstreifen neben uns zu werfen… und doch verschlechtert sich der Zustand unserer Umwelt immer weiter. Ob es durch Autoabgase ist, achtlos liegen gelassenen oder falsch entsorgten Müll. Wir wissen eigentlich genau, worauf wir achten müssten, um unserer Umwelt gut zu tun und doch ignorieren wir diese Dinge viel zu oft. 

Wenn wir zum Beispiel unsere alten Handys entsorgen, was ja nicht falsch ist, da dort bestimmte Rohstoffe drin vorhanden sind, werden deren Plastikhandygehäuse möglicherweise nach Asien transportiert um dort dann entsorgt zu werden. So weit so gut, doch diese werden dort nicht irgendwie weiterverarbeitet oder angemessen weggeschmissen, nein, sie werden achtlos in den Ozean geworfen… Mehrere tausend Meeresbewohner sterben jährlich an Plastikmüll oder tragen „nur“ schwere Verletzungen davon, da sie die Plastikteile mit Nahrung verwechseln und so ihr Magen verstopft. Doch nicht nur von uns Menschen produzierter Plastikmüll, der in die Meere geworfen wurde bietet eine Gefahr für die Fische und Seevögel, auch verlorene Fischernetze, die besitzlos in den Ozeanen und Meeren herumtreiben, stellen eine große Gefahr für diese Tiere dar. Viele Meerestiere verheddern sich so sehr in den Netzen, dass sie letztendlich völlig hilflos in ihnen sterben…. Es wurden schon viele Organisationen darauf aufmerksam und setzen sich nun dafür ein, diese Netze zu entsorgen, oder sich Methoden zu überlegen, wie der Müll aus den Meeren geholt werden könnte. Doch wie könnten auch wir aktiv werden und helfen? Klar man kann den Organisationen Geld spenden oder sie auf irgendeine andere Weise unterstützen, doch wie sehr ist man da schon aktiv? :D ich persönlich werde in Zukunft noch mehr Wert auf richtige Müllentsorgung legen und versuchen, meinen Plastik(müll)-Konsum so weit es geht zu minimieren.

Was denkt ihr über dieses Thema und wie geht ihr damit um?

Ich wünsch euch noch einen wunderschönen Herbst-Sonnatg (ja, Sonntag, ich hab` gestern den Upload verpeilt...) 
Macht´s gut!:)
Eure Lucy!:):):):)


Hier zwei Links zu Dokumentationen und Videos, die mich unteranderem auch zu diesem Post inspiriert haben:


Samstag, 24. Oktober 2015

Sonntag, 11. Oktober 2015

Vollkommenheit



Ihre Augen glitzern.
Ihr Gesicht wird von einem seltsamen Schleier bedeckt.
Ihr Mund steht offen.
Ihre Lippen sind spröde und an einigen Stellen aufgeplatzt.
Ihr schwarzes, glänzendes Haar fällt ihr in Strähnen über die Augenlieder.
Sie regt sich nicht.
Man könnte meinen, sie wäre tot.
Doch sie ist lebendiger denn je.
Sie saugt alles in sich auf.
Richtet ihren Blick zum Mond, der über ihr scheint, als wolle er der Sonne Konkurrenz bieten, dabei ist sein Leuchten doch eigentlich eine Schöpfung ihretwegen...
Einige meinen, der Mond mache verrückt, man darf ihn nicht direkt angucken.
Vielleicht ist da ja sogar ein Stückchen Wahrheit dran. Er fesselt sie, zieht das Mädchen in seinen Bann.
Leichter Wind lässt ihr dünnes weißes Hemd flattern, verweht ihre Haare. Sie saugt alles, was sie wahrnimmt gierig in sich auf, als wenn ihre Sinne sie nähren würden, als wenn sie sie halten würden, bewahren würden vor einem langen Fall in die Tiefe.
Sanft benetzen Tautropfen ihre Füße. Lassen sie Kälte spüren.
Doch sie regt sich noch immer nicht.
Alles was sie tut ist, jedes Gefühl in sich aufzunehmen, sich alles genauestens einzuprägen und dem Pochen ihres Herzens zu lauschen.
Konzentriert schließt sie ihre Augenlieder. Lebt nur noch in dieser Sekunde, Minute, nur in diesem einen Augenblick, in diesem einen Moment. Sie muss ihn in sich aufnehmen bevor er vorbei ist. Muss ihn bei sich behalten, um ihn später irgendwann noch einmal nur aus der Erinnerung heraus zu leben.
Sie regt sich.
Öffnet ihre Augen.
Ihr Blick klärt sich langsam.
Sie steht auf und bindet sich ihre Haare hinten zu einem willkürlichen Knoten zusammen.
Sie beginnt, einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Immer mehr Schritte wieder in Richtung Alltag.


Warmes Wasser prasselt auf ihre dünne, viel zu blasse Haut hinab.
Ihre dünnen Finger fahren ihr durch die Haare.
Ein paar Gräser sammeln sich unter ihren Füßen im Duschsieb.
Sie lächelt, während sie ihren Erinnerungen an letzte Nacht nachhängt.



Inspration: das Buch Mina von David Almond

Samstag, 26. September 2015

...und draußen lebt die Welt II


Gleichheit.

Ein Thema, welches uns alle betrifft.
Oder doch nicht?
Schließlich sind wir doch alle ein Individuum, ein Unikat.
Keiner gleicht einem anderen.

Doch wenn man Gleichheit anders betrachtet, nicht auf ein Objekt beschränkt. Sind wir dann nicht doch alle gleich? Wir sind alle Menschen, gleichen uns mehr oder weniger im Äußeren, leben auf dem gleichen Planeten.
Würden wir die Welt ohne Farben sehen, es gäbe keinen Unterschied zwischen hellen und dunkleren Farben der Haut. Würden wir die Welt als ein ganzes sehen, es gäbe keine Grenzen und keine Vorurteile der Herkunft wegen. Uns unterscheidet einzig und allein unser Charakter, unser Auftreten, unsere Interessen... Doch vor Gericht oder hinsichtlich unserer Rechte sollten wir alle gleich sein. Nicht wegen unserer Stellung im Job, nicht wegen unseres Geldes... in irgendeiner Hinsicht Vorteile bekommen. Frauen sollten nicht weniger Wert haben als Männer, die Stimme von Kindern sollte genauso gehört werden wie die von Erwachsenen. Homosexuelle sollten als Mensch nicht an Wert und Ansehen verlieren, nur weil ihre sexuelle Ausrichtung anders ist, als die, die anscheinend der Norm entspricht. `Schwul` oder ´lesbisch´ und ´behindert´ sollte nicht als Schimpfwort empfunden werden.

"I hate the word homophbia, it´s not a phobia, you´re not scared. You´re an asshole"
~Morgan Freeman

"Gleichheit ist immer der Probestein der Gerechtigkeit, und beide machen das Wesen der Freiheit."
 ~Johann G. Seume     

Dienstag, 15. September 2015

das zweite Gesicht...


 ....manchmal auch das dritte, vierte, fünfte....dreizehnte...

Wir verstecken uns hinter Masken. Nehmen sie nur selten ab, dann auch nur kurz, das darunter ist zu kostbar, zu zerbrechlich, zu leicht zu verletzen.
Wir bauen Mauern auf, Mauern mit tausenden Steinen, ganz selten zwischendurch mal einer, der nicht ganz so fest eingebaut ist, vielleicht ist er auch nur zwischen dem darüber, darunter und daneben geschoben, ohne Beton, nicht befestigt. Schwer zu finden, leicht rauszustoßen. Man weiß es nicht.
Manchmal kommt jedoch auch jemand, der einen Vorschlaghammer dabei hat, dem es leicht fallen wird, die Mauern einzureißen, dem es leicht fallen wird, hinter deine Maske zu schauen, einen Blick durch deine Augen hindurch in deine Seele zu erhaschen...
Masken sind schön, jedoch gewöhnlich, das darunter ist ein Unikat, kostbarer als alles in der Welt, es ist ein Original, keine Kopie, nicht angepasst, nicht zu beeinflussen.
Es ist alles.
Alles, außer etwas, das es schon gibt, etwas, das auf dieser Welt schon vorhanden ist.
Es passt nicht in die Norm, lässt sich nirgends in einen Rhythmus, eine Allgemeinheit oder in die Normalität hereinzwingen.
Behalte dir dein Ich unter der Maske!
Lass dir keine Denkmäler bauen, sie werden dich nie als dich selbst mit all deinen Facetten einfangen und verkörpern können! Reiß sie ab, denn sonst könnte sich bald die Gefahr stellen, dass du dich an ihnen festhältst, sie nicht los lässt, denn wer ein Denkmal gesetzt bekommt, muss ja nahezu perfekt sein (...)!
Sei so perfekt unperfekt wie du nur kannst! Es wird dir nie schaden, denn dadurch wirst du Erfahrungen machen, und wenn du schlechte Erfahrungen machen wirst, du wirst daraus nur lernen und somit gute Erfahrungen sammeln. Geh mal vom Weg ab, du wirst neue finden, bessere, schlechtere... Du wirst dich weiterentwickeln, Dinge erleben, die später zu Geschichten werden werden, welche sich deine Kinder und Enkel als Gute-Nacht-Geschichte wünschen werden. Sie werden zu Erinnerungen werden, welche dir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden.

Be yourself because anyone else is already taken!












Samstag, 29. August 2015

....und draußen lebt die Welt.

Ihr habt es eventuell mitbekommen, es flüchten heut zu Tage mehrere tausend Menschen aus ihren Heimatländern, da dort Krieg herrscht und es allgemein ziemlich schlechte Lebensbedingungen in den jeweiligen Ländern gibt... Sie versuchen also, in anderen Ländern, wie zum Beispiel in denen der EU neuen Fuß zu fassen und ein sichereres Leben anzufangen. Es werden somit sogenannte Asylheime eingerichtet, in denen die Flüchtlinge vorerst wohnen, ein Dach über dem Kopf und ein sicheres Gefühl bekommen sollen. Diese Asylheime werden zum Beispiel in alten Schulen, Turnhallen, Baumärkten usw. eingerichtet. Jetzt gehen Menschen her und zünden diese
 an, da sie der Meinung sind, die Flüchtlinge, welche allein schon wegen der Flucht traumatisiert sind, die Sprache des neuen Landes oft nicht ansatzweise beherrschen und meistens auch noch komplett alleine in die Unterkunft kommen, da sie auf dem Weg ins erhoffte neue Leben von ihrer gesamten Familie getrennt wurden, diese Menschen sollten doch bitte zurück in ihr Land gehen und doch gucken, wo sie bleiben können, kann doch nicht so schlimm sein...
 Ich meine, hallo!? Wo bleibt die Menschlichkeit!? In was für einer Welt leben wir heute nur? Wenn wir aus "unserem" Land flüchten müssten, es uns genauso schlecht gehen würde und wir genauso verzweifelt wären, würden wir dann nicht auch flüchten? Flüchten vor unserem Leben, vor unserer eigenen Heimat und alles zurücklassen, um mit unserer Familie noch einmal irgendwo neu anfangen zu können? Und würden wir uns dann nicht auch wünschen, irgendwo auf der Welt willkommen geheißen zu werden? Aber wahrscheinlich wäre das ja dann in unserem Fall selbstverständlich.....genau!... Und die Menschen, die jetzt die Brände stiften, die würden dann wahrscheinlich genau so denken, in dieser Situation und würden sagen "die sollen sich mal in uns reinversetzen" ... was ist das nur für eine Welt? 
Ich hoffe sehr, dass sich das ändert, dass wir irgendwann mal mehr Menschlichkeit unter den ganzen Menschen auf dieser Erde finden werden und dass wir irgendwann mal so etwas haben, was wir Weltfrieden nennen können. Aber bis das passiert muss die Menschheit erstmal anfangen nachzudenken.